Gambia / Senegal

  • Von: 03.02.2018
  • Bis: 18.02.2018
  • Preis: 2.990,00 € p.P. im Doppelzimmer (ohne Flug)
  • Einzelzimmerzuschlag: 200,00 €

Diese Reise führt Sie in ausgewählte Nationalparks und Schutzgebiete in Gambia und auch an drei Tagen in den Senegal. Sie besuchen dort den wildreichen Nationalpark „Niokolo Koba“ (Weltkulturerbe der UNESCO), wo Sie neben zahlreichen Vogelarten (330 Arten wurden hier schon beobachtet) auch mit Wasserböcken, Buschböcken sowie Warzenschweinen rechnen können. Auch Rote Kolobusaffen und Gelbgrüne Meerkatzen leben im Park.

 

Tag 1

Flug am Morgen mit BRUSSELS AIRLINE ab Frankfurt über Brüssel und Dakar. Ankunft am Abend in Banjul (Gambia). Transfer zum Hotel im Ort Kotu, wo Sie vier Nächte verbringen.

Tag 2

Am Morgen erste ornithologische Spaziergänge am Kotu-Creek an der Atlantikküste, einem Mosaik aus Flussmündung, Sümpfen und Mangroven, Teichen und Dämmen, wo Sie der ganzen Bandbreite der westafrikanischen Vogelwelt begegnen und ganztägig beobachten. Unter anderem sind folgende Arten möglich: Riedscharbe, Hammerkopf, Heiliger Ibis, Mittel-, Küsten-, Mangroven– und Glockenreiher, Sperberbussard, Palm- und Kappengeier, Tachiro-Habicht, Shikra, Blaustirn-Blatthühnchen, Senegal-Triel, Goldschnepfe, Graukopfmöwen, Raubseeschwalben, Spornkuckuck, Riesen- und Graufischer, Senegal- und Opalracke.

Am späten Vormittag fahren Sie mit Ihrem Reiseleiter zur Hauptstadt Banjul auf die Botschaft des Senegal, wo Sie Ihr Visum bekommen.

Nachmittags nochmals Beobachtungen bei Kotu. Falls die Zeit noch reicht, besuchen Sie auch die offenen Waldbereiche bei Tujereng. Zu erwarten sind u.a. Schwarzbauchtrappe, Temminck-Rennvogel, Kardinalspecht, Weißstirnschmätzer, Sonnen- und Rahmbrustprinie sowie Senegalschnäpper. Übernachtung wieder in Kotu.

Tag 3

Nach dem Frühstück Fahrt zum Abuko Nature Reserve, wo Sie sich bis zum frühen Nachmittag aufhalten – ein Paradies für Vögel, Säugetiere und Krokodile. Folgende Vögel sind möglich: Guinea-Turako, Schildturako, Rotschnabel-, Grau- und Elstertoko, Senegalfurchenschnabel, Nasenstreif-Honiganzeiger, Grünbülbül, Gambia-Schneeballwürger, Schneescheitelrötel, Braunkehl-Lappenschnäpper, Senegal-Paradiesschnäpper, Gelbbauch-Feinsänger, Kurzflügelweber. Spätes Mittagessen in der Abuko- oder Lamin-Lodge mit anschließenden Beobachtungen in den angrenzenden Feldern. Am Abend fahren Sie wieder zu ihrer Unterkunft nach Kotu.

Tag 4

Nach dem Frühstück geht es zum Brufut Wald, wo man Schleppen-Nachtschwalben bei Tage sehen kann. Auch Weißgesichtohreule und Blaßuhu kommen hier vor und an Tränken versammeln sich viele interessante Kleinvögel wie Gelbstirn-Bartvogel, Schwarzkehl-Honiganzeiger, Orangebäckchen, Wellenastrild, Rotschwanz-Schönbürzel, Schmetterlingsastrild, Senegalamarant und Kleinelsterchen.

Mittagessen ist in Tanji geplant. Am Nachmittag erkunden wir den Tanji-River und die Küste, wobei Arten wie Regenbrachvogel, Dominikanermöwe, Königseeschwalbe sowie Limikolen-, Möwen- und Seeschwalbenarten zu erwarten sind. Übernachtung wieder in Kotu.

Tag 5

Fahrt am Südufer flussaufwärts in Richtung Tendaba Camp, welches ca. 150 km von Kotu entfernt ist. Wir werden heute durch viele Dörfer kommen und einen Einblick in das Dorfleben haben. Unser erster Stopp ist das Feuchtgebiet Pirang, wo neben afrikanischen Arten (z.B. Rosenfußlöffler) auch europäische Überwinterer wie Kiebitzregenpfeifer, Bruchwasserläufer und Flussuferläufer zu erwarten sind.

Unser zweiter Stopp liegt bei Kampanti, wo bis zu 18 verschiedene Greifvogelarten nachgewiesen wurden, wie z.B. Einfarbschlangenadler, Graubürzel-Singhabicht, Heuschrecken-Teesa, Raub-, Silber-, Schopf- und Kampfadler sowie Weißrücken- und Sperbergeier. Weiter geht die Fahrt zur Kalagi-Bridge, wo wir eine späte Mittagsrast einlegen.

Bevor wir das Tendaba Camp am Abend erreichen (dort übernachten Sie zwei Mal), beobachten wir am nahegelegenen Tendaba Airfield noch weitere Wasser-, Greif- und Singvögel.

Tag 6

Nach dem Frühstück im Camp werden wir heute zwei Seitenarme des Gambia-Flusses auf einem Boot befahren. Folgende Arten können dabei beobachtet werden:  Afrikan. Schlangenhalsvogel, Rötelpelikan, Weissrücken- und Goliathreiher, Nimmersatt, Wollhalsstorch, Sporngans, Schreiseeadler, Zügelliest, Weißkehlspint Grauastrild u.v.m..

Wir kommen über Mittag zum Camp zurück und beobachten am Nachmittag noch am Rande des Kiang West Nationalparks, wo wir u.a. in der Dämmerung nach  Schleppennachtschwalben Ausschau halten, die spektakulär verlängerte mittlere Schwanzfedern aufweisen. Felsenhenne, Streifenliest, Blutbrust-Bartvogel, Rotbrust-Glanzköpfchen, Grünbrustnektarvogel und Kleiner Kehlsperling sind weitere hier vorkommende Arten. Übernachtung und Abendessen wieder im Tendaba Camp.

Tag 7

Nach dem Frühstück verlassen wir das Tendaba Camp und fahren auf der südlichen Gambia-Straße in Richtung Georgetown weiter. Unterwegs legen wir mehrere Stopps an Feucht- bzw. Trockengebieten zum Beobachten ein. Dabei könnten wir Arten wie  Rotbrust-Zwerggans oder Braunbauchsylvietta zu sehen bekommen.

Mittagsrast unterwegs, weitere Stopps an Bäumen, in denen schon 15 Marabu-Nester mit 37 Individuen beobachtet wurden! Kurz vor Georgetown werden wir noch an einer Kolonie des Rotkehlspints anhalten. Am Abend erreichen wir unser Übernachtungsquartier, das Baobolong Camp Annexe, wo wir zwei Mal übernachten.

Tag 8

Heute besuchen wir die Sandgrube von Bansang, wo es eine Brutkolonie des Rotkehlspints gibt. Folgende Arten können erwartet werden: Zwerg-, Blutschnabel-, Oryx- und Flammenweber, Bandamadine, Dominikaner-Witwe, Senegal-Paradieswitwe, Rotfuß-Atlaswitwe, Mozambique-Girlitz, Bergammer. 

Im Kunkilling Forest Park haben Sie Chancen auf: Grau- und Sumpfschnäpper, Weißscheitelrötel, Grünrücken-Camaroptera, Grünrücken-Eremomela, Adamawa-Turteltaube, Erzflecktaube, Kaptäubchen. Am Abend schlafen wir nochmals im Baobolong Camp Annexe.

Tag 9

Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Senegal zum Nationalpark Niokolo Koba. Es geht zunächst zur Grenzstation Sabi, wo die Passkontrolle statt findet. Nach der Grenze stoppen wir an der Brücke bei Gouloumbou und schauen nach Senegaltriel, Krokodilwächter und Spornkiebitz.

Wir biegen kurz vor Tambacounda nach Südosten ab und erreichen dann den Eingang des Nationalparks Niokolo Koba. Hier werden wir heute im Hotel Wassadou übernachten.

Tag 10

Während des Frühstücks können wir sicher schon mehrere Blaustirn-Blatthühnchen und Krokodilwächter beobachten. Heute sind wir ganztägig im Nationalpark. Nach dem Frühstück unternehmen wir im Park eine Pirschfahrt. Dabei begegnen wir wahrscheinlich auch Wasserböcken und weiteren Antilopenarten. Mit etwas Glück sehen wir auch Oribis, Rotflankenducker sowie Trupps von Helmperlhühner.

Wir fahren weiter in den Park hinein und legen unsere Mittagsrast im Hotel Simenti ein, hoch über dem Gambiafluss mit Nilkrokodilen und Flusspferden unter uns. In den Bäumen am Ufer findet sich Hagedasch, Schwarzstorch und vieles mehr. In der Nähe des Hotels gibt es ein Beobachtungsversteck, von wo man verschiedene Antilopenarten und Warzenschweine sehen und natürlich auch Vögel beobachten kann. Auf einer Bootsfahrt am Spätnachmittag haben wir gute Chancen auf Binsenralle und Langspornkiebitz. Abendessen und Übernachtung heute im Hotel Simenti.

Tag 11

Ganztägig im NP Niokolo Koba. Wir fahren weiter in südöstlicher Richtung in den Park hinein und haben Möglichkeiten auf Kampfadler, Gaukler, Wollkopf- und Ohrengeier, Kuckucksweih, Kronenkranich, Wollhals- und Abdimstorch, Nimmersatt, Zwerglaufhühnchen, Kaffern- und Sudanhornrabe, Senegaltrappe und Rotbauchschmätzer. Rund 330 Vogelarten wurden im Park schon beobachtet. Leider ist wegen des früheren Jagddrucks Großwild selten geworden. Mit etwas Glück können Sie aber Defassa-Wasserböcke, Buschböcke, Paviane und Kolobusaffen beobachten. Abendessen und Übernachtung im Hotel Wassadou.

Tag 12

Nach dem Frühstück geht es in Richtung Georgetown/Gambia zurück. Aber wir haben keine Eile, werden ein paar Beobachtungshalte einlegen und uns den Vogelarten widmen, die bisher zu kurz kamen. Wir erreichen Georgetown gegen Abend und verbringen die Nacht wieder im Baobolong Camp Annexe.

Tag 13

Nach dem Frühstück fahren wir auf dem Nordufer des Gambia-Flusses bis Kuntaur. Hier besteigen wir ein Boot und befahren den Gambia River Nationalpark, entlang der Baboon Inseln, um nach Nilpferden, Affen und Greifvögeln Ausschau zu halten. Am Nachmittag geht es dann nach Farafenni, wo wir in Eddy`s Hotel übernachten. Vorher haben wir aber noch die Gelegenheit die beeindruckenden Steinkreise von Wassu und einige spannende Feuchtgebiete am Straßenrand zu besuchen.

Tag 14

Rückkehr über Barra oder Soma (je nach Verkehrslage) nach Kotu. Auf der Strecke werden wieder interessante Beobachtungstopps eingelegt. Abendessen und Übernachtung wieder in einem Hotel in Kotu.

Tag 15

Nach dem Frühstück Fahrt zum Bonto-Forest. Hier werden wir versuchen die im dichten Wald lebende Perlenralle zu finden. Vier Eulenarten sind hier möglich, darunter Woodford-Kauz. Zu beobachten sind auch Grünhylia, Gelbbauch-Feinsänger, Grünbülbül, Mohrenkopf– und Kappapagei, Gambia-Schneeballwürger.

Später geht noch zum Marakissa-Fluss mit Beobachtungen in den dortigen Wald- und Savannengebiete und an den Tränken des Marakissa River Camps, wo wir nach Arten wie Schwarzkehl-Honiganzeiger, Gelbkehlbülbül, Weißscheitelrötel und Graubrust-Paradiesschnäpper Ausschau halten werden,. Am Nachmittag besuchen wir noch ein Feuchtgebiet bei Kuloro, wo Kleinvögel wie Natalzwergfischer, Graukopfbleda, Grünmantelsylvietta und Limikolen vorkommen. Am Nachmittag geht es zurück zum Hotel, um letzte Vorbereitungen für die Abreise zu treffen. Nach einem frühen Abendessen werden Sie zum Flughafen gefahren, wo Sie gegen 20:45 h den Rückflug nach Deutschland (über Dakar und Brüssel) antreten.

Tag 16

Landung am Vormittag in Frankfurt/M.

Sie bereisen in Gambia interessante Lebensräume wie die weiten Sandstrände der Atlantikküste, den Gambia-Fluss – die Lebensader Gambias – mit seinen ausgedehnten Mangrovensümpfen und Galeriewäldern sowie Savannen- und Trockenwaldzonen. Sie werden dort auch mitteleuropäischen Limikolen und Greifvögeln wie Schwarzmilanen, Wiesenweihen und Falken begegnen, die in Westafrika überwintern und die sich dort in den Lebensraum afrikanischer und verwandter Arten einfügen. Sie unternehmen mehrere Bootsfahrten auf dem Gambia-Fluss und besuchen afrikanische Dörfer und bunte Märkte mit Menschen von unterschiedlichen Stämmen des Landes.

Neben unserem deutschen Reiseleiter, Biologen und Kenner der Vogelwelt Gambias und Senegals – Dipl. Biol. Norbert Model, wird Sie mit Pa Jallow auch ein einheimischer, englischsprachiger Fachreiseführer auf der gesamten Reise begleiten.

Reiseanmeldung

Reiseleitung: Dipl.-Biol. Norbert Model und Pa Jallow (einheim. Orniguide)

Leistungen:

  • Unterbringung in landestypischen Lodges, Bungalowanlagen und Hotels (Zimmer mit Dusche/WC)
  • Halbpension (Frühstück und Abendessen)
  • alle Fahrten, Exkursionen, Safaris und Bootsausflüge gemäß Programm
  • Flughafengebühren
  • naturkundliche deutsche und örtliche, englischsprachige Fachreiseleitung

Im Reisepreis nicht enthalten:

  • Linienflug (*) mit BRUSSELS AIRLINE (SN) ab Frankfurt/M. nach Brüssel, über Dakar nach Banjul (Gambia)
  • täglich eine Mittagsmahlzeit und persönliche Ausgaben
  • Visum für Senegal und Gambia (zusammen ca. € 80,-)
  • Getränke bei den Abendessen

Flugpreis mit „Brussels Airline“ bei früher Buchung ab ca. € 950,00;
Flug kann über Reisen in die Natur gebucht werden

Bitte beachten Sie: Falls Sie den Flug über uns buchen: Der Flug (Economyklasse) unterliegt speziellen Reservierungs- und Ausstellungsbedingungen der Fluggesellschaft mit Sonderstorno von bis 100% ab Buchungsdatum. Die üblichen Reisebedingungen des Veranstalters gelten hier nicht. Bitte schließen Sie vor Reiseantritt unbedingt eine Reiserücktrittskosten-Versicherung ab!

Bitte beachten Sie: die Unterkünfte bei dieser Reise, v.a. im Landesinnern entsprechen dem Landestypus und Stil Westafrikas (nicht Ost- und Südafrikas!). Es handelt sich um landestypische Hotels, Bungalowanlagen und Lodges. Ein Drei-Sterne-Hotel in Gambia entspricht keineswegs einem Drei-Sterne-Hotel in Deutschland oder Mitteleuropa. Man sollte Einbußen an Komfort und Service im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern einkalkulieren. Nicht alle Unterkünfte sind mit Moskitonetzten ausgestattet, sicherheitshalber sollten Sie ein eigenes Netz mitbringen.

Nichtsdestotrotz werden Sie außergewöhnliche Beobachtungen machen und die artenreiche Vogelwelt Westafrikas kennen lernen, unter Führung eines diplomierten Biologen, Ornithologen und Landeskenners, der die Reise schon seit Jahren erfolgreich führt. Darüber hinaus steht auf der gesamten Reise ein hervorragender einheimischer Ornithologe zur Verfügung.

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