Senegal

  • Von: 16.01.2018
  • Bis: 25.01.2018
  • Preis: 2.290,00 € p.P. im Doppelzimmer (ohne Flug)
  • Einzelzimmerzuschlag: 250,00 €

Der Senegal bietet in den Wintermonaten optimale Bedingungen für die Vogelbeobachtung und Vogelfotografie in Feuchtgebieten, an Flussmündungen und in Savannen. Die Temperaturen liegen über 20°C. Das Infektionsrisiko mit Malaria ist um diese Jahreszeit gering, eine Prophylaxe durch Medikamente wir dennoch empfohlen. http://www.tropenmedizin.de/info/senegal.htm

Tag 1

Anreise nach Dakar

Ankunft üblicherweise mit Brussels Airline am Nachmittag. Abholung der Gruppe am Flughafen und ca. 1,5 Std. Fahrt in die Somone. Dort zwei Übernachtungen im Hotel.

Tag 2

In der Somone und im Park Bandia. Eventuell (je nach Gezeitenverhältnissen) nachmittags erste Pirschfahrt im Park von Bandia: Breitmaulnashorn, Zebraarten, Büffel, Giraffenarten, Riesen-Elandantilope, Kap-Elandantilope, Impala, Oryx, Kudu, Rappenantilope, Afrikan. Strauss, Warzenschwein, Meerkatzenarten, Krokodile und allgemein gute Bedingungen zur Vogelfotografie. Alternativ (bei Flut!) Bootsfahrt zur Vogelfotografie im Mündungsgebiet der Somone. Übernachtung in einem Strandhotel.

Tag 3

Bandia, Somone und privater Vogelpark.

Bootsfahrt auf der Somone (Riff-, Seiden-, Mangroven-, Rallen-, Silber-, und Nachtreiher, Fischadler, Rosapelikane, Brachvögel, Limikolen, …)  und Pirschfahrt bzw. Fotospaziergang in Bandia (je nach Gezeiten).  Ein privater Park bietet Möglichkeiten für die Fotografie von Vögeln, Schmetterlingen und Pflanzen.

Fahrt zum Sine Saloum-NP.

Morgens Fahrt an das Ende der Strasse bei Ndangane, von dort 10 min Überfahrt auf die Insel Mar Lodj zum Camp des Österreichers Kurt Wiesbauer im NP Sine Saloum. Nachmittags Pirschgang um das Camp: Senegaltriel, Goldscheitelwürger, Spornkiebitz, Koukal, Rotschnabeltoko, afrikanische Elster, Kaptäubchen, Prachtfinkenarten, Senegalracke, Blauwangenspint, …

Tag 4 - 8

Bootsfahrt in das Vogelschutzgebiet und Pferdewagenfahrt auf der Insel Mar Lodj

Pelikane, Reiherarten, Eisvögel, Bienenfresser, Glanzstare, Webervögel, Milan, Rothalsfalke und andere Greifvögel.

Zu anderen Tageszeiten und bei anderen Lichtverhältnissen weitere Pirschgänge und Bootsfahrt in das Vogelschutzgebiet und Pferdewagenfahrt auf der Insel Mar Lodj. Auch gute Möglichkeiten zur Reportage-Fotografie von Menschen und Märkten.

Tag 9

Von Sine Saloum NP zurück über Bandia nach Dakar.

Am Vormittag noch ein Fotospaziergang im Sine Saloum NP, danach mit der Piroge zurück ans Festland und Fahrt nach Bandia. Mittags in Bandia in einem guten Restaurant Nachmittags noch Fotomöglichkeiten in Bandia. Abends in Dakar. Am Abend fliegen Sie nach Europa zurück.

Tag 10

Ankunft in Deutschland

Das Tagesprogramm ist flexibel ausgelegt und wird abhängig von den aktuellen Wetterbedingungen festgelegt.

Programmänderungen sind ausdrücklich vorbehalten! Sollten durch Änderungen der Flugzeiten oder Flugausfälle zusätzliche Spesen (Übernachtung, Mahlzeiten) notwenig werden, sind diese nicht im Pauschalpreis enthalten.

Diese Reise ist speziell auf die Bedürfnisse von Vogelfotografen und Naturbeobachtern zugeschnitten.

Das Sammeln von möglichst vielen Vogelarten ist nicht auf dem Programm, dafür gibt es ausreichend Zeit, sich in einem angenehmen Ambiente bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen sehr interessanten Vogelarten zu widmen. Der Sine Saloum Nationalpark, das Schutzgebiet an der Somone-Mündung und das private Schutzgebiet Bandia geben den Rahmen für artenreiche Naturfotografie, ohne dass man lange Autostrecken zurücklegen muss. Nicht fotografierende aber naturbegeisterte Mitreisende werden die Wartezeit auf die Fotografen in einem bequemen Strandhotel und einem romantischen Camp genießen.

Auf Wunsch gibt Dr. Bödendorfer eine Einführung in den digitalen Workflow mit Lightroom und bespricht mit den Teilnehmern ausgewählte Fotos des Tages.

Für Vogelaufnahmen aus dem Boot und für Flugaufnahmen reicht ein 300mm Teleobjektiv an einer DSLR mit APS-C Sensor. Auf Pirschgängen und für Kleinvögel ist eine längere Brennweite empfehlenswert (mindestens 400mm!).

Im Hinterland von Dakar liegt das Schutzgebiet von Bandia. Von bequemen Safarifahrzeugen aus kann man zahlreiche Vogelarten fotografieren, vor allem aber seltene Antilopenarten, die hier gezüchtet werden. Das Restaurant ist nicht nur kulinarisch eine Besonderheit: vom Restaurant hat man Einblick auf das Wasserloch mit  Krokodilen, Reihern, Warzenschweinen und vielem mehr.

Nur wenige Kilometer entfernt liegt an der Küste das vom Tourismus erschlossene Gebiet der Somone. Die Mündung der Somone ist ein Vogelschutzgebiet mit hervorragenden Fotobedingungen vom Boot aus.

Eine gute Autostunde weiter südlich beginnt der große NP Sine Saloum, ein Ramsar-Schutzgebiet und UNESCO Biosphärenreservat. Mit der Piroge erreicht man das Camp eines österreichischen Campbesitzers auf der Insel Mar Lodj. Es ist ein optimaler Standort um einige Tage lang zu Fuß, mit Pferdewagen und per Boot die Vogelwelt zu erkunden. Die Hauptstadt Dakar erreicht man von dort aus in ca. 3 Stunden.

Auf der ganzen Reise werden Sie geführt und betreut vom österreichischen Geografen und Naturfotografen Dr. Herbert Bödendorfer, der mit seiner Frau Eva seit 2010 Senegal alljährlich bereist hat.

Reiseanmeldung

Leitung: Dr. Herbert und Eva Bödendorfer

Leistungen:

  • Fahrt im Kleinbus mit Fahrer
  • Unterbringung in landestypischen Hotels und Camps im DZ oder EZ mit WC/Dusche im Zimmer
  • Vollverpflegung mit Picknick oder lokalem Essen mittags (Früchte, gebratenes Fleisch, Gebäck, Pizza etc.)
  • Sicheres Trinkwasser
  • Alle Fahrten und Exkursionen, Bootsfahrten, Pferdewagenfahrten, Eintritte
  • Naturkundliche und fotografische Reiseleitung durch Dr. Herbert und Eva Bödendorfer

Im Reisepreis nicht enthalten:

  • Langstreckenflug für An- und Rückreise
  • Visumgebühr von € 52,- und Visumbesorgung. Sie kann online erfolgen: http://www.visasenegal.sn/?lang=en
  • Trinkgelder für örtliche Führer oder Hotelpersonal
  • alkoholische Getränke
  • Durch Flugausfälle bedingte Mehrkosten
  • Persönliche Ausgaben

Galerie

© Dr. H. Bödendorfer