Frühling in den Dehesas der Extremadura und im Nationalpark Côto de Doñana

  • Von: 05.05.2019
  • Bis: 15.05.2019
  • Preis: 1.690,00 € p.P. im Doppelzimmer (ohne Flug)
  • Einzelzimmerzuschlag: 180,00 €

Bei dieser 11 tägigen Reise lernen Sie drei der ornithologisch ergiebigsten Beobachtungsgebiete Spaniens intensiv kennen. Außerdem blühen in der Reisezeit die meisten Pflanzen, wie z.B Schopflavendel, Zistrosen, Wucherblumen u.v.m.

Tag 1

Wahrscheinlich Flug mit LUFTHANSA von Frankfurt/M. nach Madrid.  Dort Ankunft am Nachmittag. Nach ca. 3,5 Std. erreichen wir unser Hotel in der Extremadura (www.hotelcarvajal.es).

Tag 2-4

Nationalpark Monfragüe und Umgebung. An drei Tagen erkunden wir mit Auto und zu fuß den Nationalpark. Der Park ist Rückzugsgebiet für seltene Greifvögel und besitzt die weltweit größte Mönchsgeierkolonie. Außerdem ist er Lebensraum von Schwarzstorch, Gänse- und Schmutzgeier, Uhu, Wanderfalke, Span. Kaiser-, Stein-, Habichts-, Zwerg- und Schlangenadler. Monfragüe ist eines der wenigen Gebiete des Mittelmeerraumes, in dem man noch ursprünglichen mediterranen Hartlaubwald vorfindet, mit Baumarten wie Stein-, Kork-, Portugiesische und Kermeseiche, Wildem Ölbaum, Lorbeer und Erdbeerbaum.

Auch eine Fahrt ins reizende Trujillo – die Stadt der „Konquistadores“ samt Stadtbesichtigung, ist vorgesehen. Eindrucksvoll sind die zahlreichen Weißstörche und Rötelfalken, die die alten Stadtpaläste am mittelalterlichen Marktplatz bewohnen. Es lohnt sich ein Abstecher hoch zur ursprünglich maurischen Burg.

Tag 5

Fahrt von Torrejon in die Serena. Nach dem wir unsere Koffer ins Quartier im Dorf Quintana gebracht haben, erkunden wir die nähere Umgebung und werden bereits Blauelstern, Blauracken und Wiedehöpfe beobachten.

Tag 6

In der Serena unterwegs. Heute erkunden wir die Gemarkung der Serena und wir werden nach „Steppenvögeln“ suchen wie Groß- und Zwergtrappen, Triele, Flughühner und Wiesenweihen. Aber auch Blauracken, Bienenfresser, Steinkauz und viele Wiedehöpfe brüten vor Ort. In den Gebirgsketten findet man Brillen-, Samtkopf- und Orpheusgrasmücke und auch Blaumerle und Trauersteinschmätzer sind häufig. Letzte Übernachtung in Quintana.

Tag 7

Von der Serena nach El Rocio (Provinz Huelva)
Nach einigen Stunden Autofahrt, immer wieder von Beobachtungsstopps unterbrochen, erreichen wir Sevilla und fahren dann noch eine gute Stunde ins außergewöhnliche Städtchen El Rocio. Es erinnert ein wenig an den „Wilden Westen“, weil die Straßen nicht geteert sind, sondern aus Sand bestehen. Sie wohnen direkt an den Überschwemmungsflächen (Marismas) im schönsten Hotel der Stadt (Hotel Toruño), wo Sie insgesamt vier Mal übernachten.

Tag 8 - 10

Nationalpark Côto de Doñana und Umgebung
An insgesamt drei Tagen erkunden wir den Nationalpark samt Umgebung zu Fuß und auch aus Beobachtungshütten heraus. Auch eine halbtägige Exkursionen mit Geländefahrzeugen ins Kerngebiet „Coto del Rey“ ist vorgesehen wo wir Gelegneheit haben auf viele Vogelarten, u.a. auf den seltenen Spanischen Kaiseradler sowie auf Pardelluchs. Auch ein Abstecher ins interessante Küstengebiet  „Marismas de Odiel“ bei Huelva ist geplant (als Halbtagesfahrt), um noch die eine oder andere Wasservogel- und Reiherart zu beobachten und unsere Artenliste zu kompletieren

Tag 11

Rückflug: Nach dem Frühstück, Fahrt nach Sevilla und Rückflug nach Frankfurt/M.

Änderung des Programms vorbehalten.

Die Fluganreise geht Madrid, am Flughafen werden wir einen 9-Sitzer Minibus bekommen und mit ihm zum 1. Standort in die Extremadura (Provinz Caceres) ins Dorf Torrejón el Rubio (Fahrzeit ca. 3,5 Std.) fahren. Wir wohnen hier 4 Nächte in einem kleinen Landhotel mit guter Küche direkt am Nationalpark Monfragüe (www.hotelcarvajal.es).

Die Extremadura im Südwesten Spaniens ist eine der letzten Kulturlandschaften im mediterranen Europa. Lichte Steineichen- und Korkeichenwälder wechseln ab mit savannenähnlichen Grassteppen. Im Westen gehen die mit Hügelketten durchzogenen Ebenen in Gebirgsketten über. Die Natur ist überaus vielfältig mit teilweise seltenen Pflanzen und Tieren. Es brüten tropisch anmutende Vogelarten wie Bienenfresser und Blauracken, Steppenvögel wie Triel, Groß– und Zwergtrappe sowie Sand- und Spießflughühner. Auf Felsen  nisten Gänse– und Schmutzgeier, übrigens in unmittelbarer Nachbarschaft von Schwarzstörchen und der schwerste europäische Geier, der Mönchsgeier, baut sein Nest auf die Kronen alter Korkeichen.

Am Himmel ziehen Iberischer Kaiseradler und Habichtsadler ihre Kreise, in undurchdringlichem Gelände mit blühenden Zistrosen leben Wildschwein und Ginsterkatze. Wiedehopf und Rotkopfwürger finden in offenen Eichenwäldern einen mit Großinsekten reich gedeckten Tisch. In den naturbelassenen Bächen und Flüssen leben noch Fischotter. Weißstörche bauen Ihre Nester in Kork- und Steineichen.

Zur Reisezeit blühen noch viele Wildpflanzen wie Orchideen, Affodill, Schopflavendel, Narzissen und verschiedene Zistrosen. Zur Extremadura gehört auch traditionelle Viehzucht mit Freilandhaltung von Iberischen Schweinen, Merinoschafen und Kühen. Kleine Olivenhaine, Obstgärten und Weinberge produzieren eine Fülle von Lokalprodukten wie Wein und Honig, nebst luftgetrocknetem Schinken, Schaf- und Ziegenkäse.

Von Torrejon aus unternehmen wir Tagesfahrten im und um den berühmten Nationalpark Monfragüe. Für dieses greifvogelreiche Gebiet charakteristisch sind die riesigen Flächen extensiv genutzter Stein- und Korkeichenwälder (Dehesa) und die Geierbrutfelsen. Im Park brüten Schwarzstorch, Gänse- und Schmutzgeier, Uhu, Wanderfalke, Span. Kaiser-, Stein-, Habichts-, Zwerg- und Schlangenadler. Monfragüe ist eines der wenigen Gebiete des Mittelmeerraumes, in dem man noch ursprünglichen mediterranen Hartlaubwald vorfindet, mit Baumarten wie Stein-, Kork-, Portugiesische und Kermeseiche, Wildem Ölbaum, Lorbeer und Erdbeerbaum.Auch eine Fahrt ins reizende Trujillo – die Stadt der „Konquistadores“ samt Stadtbesichtigung, ist vorgesehen. Damit die täglichen Fahrstrecken klein gehalten werden, habe ich in der Extremadura zwei Hotelstandorte für Sie ausgewählt.

Am 5. Tag fahren wir nach Süden (ca. 70 Min. Fahrzeit) in die Provinz Badajoz im Dorf Quintana de la Serena und bewohnen für 2 Nächte ein familiär geführtes Landhotel, mit dem ich bereits seit vielen Jahren arbeite. Von hier aus erkunden wir die Gemarkung der Serena, wo viele „Steppenarten“ wie Wiesenweihen, Triel, Groß– und Zwergtrappen, Spieß- und Sandflughühner vorkommen.

Andalusien steuern wir schließlich am 7. Tag an, wobei wir bis zum Nachmittag unterwegs sind, aber Beobachtungsstopps einlegen. Wir wohnen wir die restlichen Zeit im malerischen Walfahrtsort El Rocio am Rande des Nationalparks Côto de Doñana – dem wohl berühmtesten Nationalpark Spaniens!

Auf mehr als 73.000 ha findet man hier riesige Überschwemmungsflächen (Marismas), Korkeichenwälder, mediterranen Trockenwald und Wanderdünen. Der Park ist als UNESCO-Weltnaturerbe sowie Ramsar-Schutzgebiet besonders wichtig als Brut- und Rastplatz vieler Vogelarten. Die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung in der Doñana werden heute gezielt den Besuchern vermittelt. Dazu gehört eine strenge Besucherlenkung, die dennoch Naturinteressierten ein bleibendes Erlebnis in den verschiedenartigen Lebensräumen ermöglicht.

Sie erkunden den Nationalpark und dessen Umgebung und wohnen insgesamt vier Nächte im schönsten Hotel des Städtchen, im „Toruño“ (www.toruno.es), mit Blick auf die Überschwemmungsflächen. Folgende Vogelarten sind dort u.a. zu erwarten: Rosa Flamingos, Purpurhuhn, Brauner Sichler, Löffler, Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Raub- u. Weißbartseeschwalbe, Häherkuckuck, Blauelster und mit etwas Glück auch Marmelente und Kammbläßhuhn.

An einem Vormittag ist die Fahrt mit einem örtlichen Veranstalter in das Gebiet „Côto del Rey“ angesetzt, wo Sie Chancen auf viele Vogelarten u.a. den Spanischen Kaiseradler sowie auf Pardelluchs haben.

Reiseanmeldung

Reiseleitung: Dipl.-Biol. Joachim Griesinger (deutschsprachig)

Leistungen:

  • 10 Übernachtungen in landestypischen Landhotels (Zimmer mit Dusche/WC)
  • Halbpension (Frühstück und Abendessen), für die Mittagsmahlzeit kaufen wir entweder zusammen ein und picknicken gemeinsam oder fahren ein Restaurant, je nach Programmtag
  • Alle Transfers, Exkursionen, Tagesfahrten und Eintrittsgelder wie beschrieben gemäß Programm
  • Aktivitäten wie oben beschrieben

Im Reisepreis nicht enthalten:

  • Linien- oder Charterflug von Frankfurt nach Madrid, von Sevilla zurück. Der Flug kann übe runs bezogen werden: Kosten des oben vorgestellten Fluges bei früher Buchung ca. € 330,00
  • Getränke bei den im Reisepreis eingeschlossenen Abendessen
  • Reiseversicherungen
  • persönliche Ausgaben

Folgender Flug kann für Sie gebucht werden (nicht im Reisepreis enthalten), sofern noch Plätze vorhanden.

05.05.19    LH 1114       Frankfurt/M. – Madrid         13:10 h – 15:40 h

15.05.19    LH 1823       Sevilla – München                   13:35 h – 16:20 h
LH 0115        München – Frankfurt/M.     17:00 h – 18:00h

Bitte beachten Sie: Falls Sie den Flug über mich buchen: Der Flug (Economyklasse) unterliegt speziellen Reservierungs- und Ausstellungsbedingungen der Fluggesellschaft mit Sonderstorno von bis 100% ab Buchungsdatum. Die üblichen Reisebedingungen des Veranstalters gelten hier nicht. Bitte schließen Sie auf alle Fälle eine Reiserücktrittskosten-Versicherung ab (gerne auch über uns möglich).

Preisabweichungen auf Grund internationaler Währungsschwankungen und etwaiger unvorhergesehener Leistungsabweichungen unserer Partner ausdrücklich vorbehalten!

Es gelten die AGB´s des Veranstalters Reisen in die Natur

Impfungen sind für Spanien nicht erforderlich, eine Auffrischung der Grundimmunisierung ist jedoch zu empfehlen!

Einreisebedingungen nach Spanien: hierzu siehe auch die Seiten des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de). Bürger der EU, der Schweiz und Liechtenstein: gültiger Reisepass. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie aus einem anderen Land kommen.

Bitte beachten Sie: diese Reise eignet sich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Noch einige Anmerkungen:

Der Reisezeitpunkt ist ideal für beide Gebiete, in der Côto Doñana können wir wahrscheinlich noch durchziehende Limikolen beobachten und in der Extremadura sind bereits alle Zugvögel aus dem Winterquartier heimgekehrt, wie z.B. die Blauracke, die erst nach dem 15.4. zurück ist.

Quartiere: Beim Hotel in der Doñana handelt es sich um ein zwei Sterne Haus, es ist unter Ornithologen sehr bekannt – es ist das Hotel im Gebiet mit guter lokaler Küche. In der Serena bewohnen wir ein Hotel, mit dem ich schon seit vielen Jahren zusammenarbeite, kein Luxus, aber solide und gute Küche. In der Extremadura sind wir in einem familiär geführten Haus mit vorzüglicher Küche untergebracht.

Minibusse / Reisebus: Mit zwei 9-Sitzer-Minibussen habe ich in den letzten Jahren schon mehrfach und mit großem Erfolg Reisen für Sondergruppen in Spanien durchgeführt. Der erste Wagen, den ich selbst fahre, hat Navigation, der zweite, der von einem Mitglied Ihrer Gruppe gefahren werden sollte, bekommt ein Funksprechgerät. Auf diese Weise können wir von Auto zu Auto kommunizieren und Beobachtungen weitergeben und ggf. über Funk einen Stopp vereinbaren. Meine Walkie-Talkies sind natürlich auch in Spanien zugelassen.

Der Zweitfahrer der Gruppe muss nur dem Reiseleiter Joachim Griesinger nachfahren und bekommt als Bonus einen Abschlag von € 300,00 auf die Tour.

Ein weiter Vorteil von Minibussen ist der, dass man auch Feldwege und sehr schmale Straßen fahren kann. Wir werden wahrscheinlich einige Arten nicht sehen können, wenn wir im Reisebus unterwegs sind, da bestimmte Gebiete wegen der Straßenbeschaffenheit nicht angefahren werden können. Ein Reisebus ist auch teurer als zwei Minibusse samt Benzin, weil noch zusätzlich Kost und Logis des Fahrers dazu kommen. Sie haben die Entscheidung.

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