Dieses vielseitige, farbenfrohe und friedliche Land – es hat 1948 das Militär abgeschafft – bietet die unglaublichsten Tierbeobachtungen und Fotomotive. Costa Rica ist zwar kaum größer als die Schweiz, doch beheimatet das zentralamerikanische Land in seinen zahlreichen Nationalparks, Reservaten und Schutzgebieten sechs Prozent der Flora und Fauna dieser Welt!
Ankunft in San José
Wir fliegen am frühen Nachmittag gemeinsam ab Frankfurt nach San José und erreichen die quirrlige Hauptstadt Costa Ricas gegen 19:00h Ortszeit. Mit einem gemieteten Minibus fahren wir in unser Hotel „Aranjuez“ in der Stadt (https://www.hotelaranjuez.com.
Es wird heute spät werden, aber wir versuchen nach Zimmerbezug noch etwas zu essen zu bekommen. Ein Kaltgetränk wird auf alle Fälle möglich sein. Von der Frühstücksterrasse aus werden wir morgen früh die ersten Vögel und Baumhörnchen fotografieren!
Fahrt zum Regen- und Nebelwaldreservat Monteverde
Unser erstes Ziel ist der mystische Nebel- und Regenwald im wohl berühmtesten Naturreservat des Landes – Monteverde. Für die auf direktem Weg ca. 3,5 Std. lange Fahrt lassen wir uns viel Zeit mit reichlich Beobachtungs- und Fotostopps. Ein kurzer Umweg, aber ein sich lohnender Halt, führt uns zur Brücke über den Rio Tarcoles, wo es neben Krokodilen auch die ersten Vögel zu entdecken gibt. Mit etwas Glück sehen und fotografieren wir heute auch schon unsere ersten Kolibris. Am Nachmittag erreichen wir unsere charmante Urwaldlodge Claro de Luna (https://www.hotelclarodelunacr.com), wo wir insgesamt drei Nächte bleiben werden
Exkursionen im NP Monteverde
An einem Tag haben wir geführte Wanderungen im Regen- und Nebelwald mit einem englisch-sprachigen Naturguide, der sich bestens auskennt. Wir haben auch einige Stunden eingeplant, um auf eigene Faust durch Reservate zu streifen. Wir entdecken sicher nicht nur interessante Vögel, überall tummeln sich auch Insekten, die wir mit dem Makroobjektiv einfangen können.
Auch der Selvatura Park ist geplant. Dort sehen wir auch beide, in Costa Rica lebende Faultierarten. Mutterlose Jungtiere oder verletzte Artgenossen werden in der Auffangstation aufgepäppelt und wieder freigelassen.
In den Wäldern Monteverdes suchen wir auch Schnurrvögel (engl. Manakins oder Pipras). Sie werden als „Tanzvögel“ bezeichnet und lassen sich mit viel Glück bei ihren fantastischen Balztänzen beobachten.
Fahrt zum Tieflandregenwald bei Boca Tapada an der Grenze zu Nicaragua
Vielleicht werden wir frühmorgens nochmal eine Tour in den Wald unternehmen oder eigenständig herumstreunen und anschließend frühstücken. Danach verlassen wir Monteverde und fahren nach Nordosten über die Stadt Sarapiqui weiter in die Region Boca Tapada (ca. 5 Std. Fahrt!) zur Lodge „Pedacito del Cielo“ und haben ein umfangreiches Fotoprogramm auf der Laguna de Lagarto-Lodge (https://lagunalagartoecolodge.com), ein absolutes Highlight für Vogelfotografen. Es wird eine stressfreie Fahrt werden mit Beobachtungs- und Fotostopps an der Strecke. Wir übernachten drei Mal in unserer Urwaldlodge und essen auch dort zu Abend. Das Abendessen ist dort im Reisepreis inbegriffen!
Naturfotografie im Gebiet Boca Tapada (Tieflandregenwald) am Rio San Juan
Unsere Urwaldlodge liegt direkt über dem Rio San Carlos. Auf der Lagarto Lodge gibt eine spezielle Fotoplattform und eine Terrasse, die jeden Morgen mit frischen Früchten und Nüssen bestückt wird und Tukane, Sittiche und Papageien, Kolibris, Tangaren und viele weitere Vogelarten anlockt.
Morgens und abends sind weithin die lauten Rufe der Hellroten- und Grünen Aras zu hören und bestimmt lassen sie sich auch sehen! Es gibt auf der Lodge Gärten und Fruchtbäume, die Türkisvögel, Pirole und auch Tukane anlocken.
Auch ein Ansitz auf den größten und schönsten Geier Südamerikas, den Königsgeier, ist geplant! Die Vögel werden auf der Lodge angefüttert – mal sehen, ob sie Appetit haben – und wir können sie von einer Beobachtungshütte aus ziemlich nah fotografieren. An einem Vormittag versuchen wir unser Glück bei den Kolibris, die exakt ausgeleuchtet werden mit 3 installierten Blitzen. An einem Abend gibt es noch ein Hjghlight für Fledermausfreunde.
Von Boca Tapada über Caño Negro nach Sarapiqui
Nach einem frühen Frühstück verlassen wir unsere Lodge und fahren unter Führung eines Guides zum Schutzgebiet Caño Negro. Fahrzeit ca. 2,5 Std.. Das etwas abgelegene Schutzgebiet im Norden in Richtung der Grenze zu Nicaragua ist für seine Artenvielfalt an Wasservögel berühmt. Mögliche Vogelarten dabei sind einige der 5 in Costa Rica vorkommenden Eisvogelarten: Amazonasfischer, Erzfischer, Grünfischer, Gürtelfischer, Rotbrustfischer und Zweifarbenfischer, mehrere Kolibriarten. Greifvögel wie Fischbussard und Schneckenweih aber auch Rotbrustfischer sind häufig. Wir unternehmen dort eine mehrstündige Bootsfahrt im Tieflandregenwald.
Am späten Nachmittag beziehen wir bei der Stadt Sarapiqui Zimmer für zwei Nächte in der Finca Sura Lodge (https://www.fincasuracr.com), mitten im Regenwald gelegen
Im Regenwald von Sarapiqui
Wir halten uns ganztägig auf dem Gelände der Lodge auf und werden dort im Tieflandregenwald sehr viele lohnende Motive haben.
Am Abend ist auch eine Nachtexkursion geplant, um Pfeilgiftfrösche und andere interessante Amphibien zu sehen und zu fotografieren. Bei Dunkelheit sind besonders nachtaktive Frösche, wie z.B. der Rotaugenfrosch, Bluejeans-Frosch, der schwarzgrüne Goldbaumsteiger, und der winzige, nur 3 cm große Smaragd-Glasfrosch auf Beutefang. Dieses skurrile Fröschchen ist oberhalb grün gefärbt und von unten betrachtet durchsichtig, so dass man sogar das Herz schlagen sehen kann.
Hier leben und jagen auch tropische Fledermäuse: Sie gehören zu den Fledertieren, wie auch Flughunde. In Costa Rica gibt es ca. 100 verschiedene Arten Fledermäuse, in der Gegend von Sarapiqui allein um die 55 Arten. So z. Bsp. das „Greisengesicht“ (Centurio senex), welches seinen Namen wegen der extrem faltigen Gesichtshaut hat.
Der Hautlappen am Gesicht sieht aus wie eine Maske und hilft bei der Echolot-Orientierung.
Hier ist auch die weiße Art „Ectophylla alba“ – Gelbohr– oder Honduras-Zwergfledermaus – heimisch. Sie schläft tags gerne unter den großen Blättern der Helikonien, wo sie sehr gut vor Regen geschützt ist.
Ganz wichtig ist, dass wir auf den Fotoblitz verzichten, da die Tiere durch Blitzaufnahmen ernsthafte Schäden an den empfindlichen Augen erleiden. Die Beleuchtung zum Fotografieren wird durch Taschen- und Stirnlampen erzeugt und die Tiere dabei nur indirekt angeleuchtet!
Von Sarapiqui nach Tortuguero
Ca. 4 Std Fahrt zum Parkplatz „La Pavona“. Danach geht es per Boot weiter. Nach dem Frühstück verlassen wir unsere Lodge in Sarapiqui und es geht zu einem weiteren Höhepunkt der Tour, in den NP Tortuguero. Zuerst fahren wir über Pital und Puerto Viajo zum kleinen Ort La Pavona, wo wir unseren Minibus für die nächsten 3 Tage auf einem bewachten Parkplatz abstellen und mit unserem Gepäck auf ein Boot umsteigen müssen. Denn nur per Boot oder mit dem Flugzeug kommt man in den NP Tortuguero!
Tortuguero ist ebenso ein Dorf an der karibischen Küste. Der Name kommt vom span. Wort „tortuga“, was „Schildkröte“ heißt. Von Juli bis Oktober kommen seit Tausenden von Jahren Meeresschildkröten (Echte und Unechte Karett- und Lederschildkröten) an den Strand, um hier ihre Eier abzulegen. Das Schutzgebiet schützt den Nationalpark, das Waldreservat Barro Colorado mit einzigartigem atlantischem Tieflandregenwald, sowie 50.000ha des Meeres an dieser karibischen Küste.
Der 1975 gegründete Nationalpark ist eines der Wildgebiete mit der größten biologischen Vielfalt Costa Ricas und hat eine Fläche von 26.156 ha. Er wurde mit dem Hauptziel gegründet, das wichtigste Gebiet der Eiablage der Schildkröten in der westlichen Karibik zu schützen und zu bewahren. Das Gebiet besteht aus tropischem Tieflandregenwald – es regnet hier jährlich zwischen 5.000 und 6.000 mm!
Diese klimatischen Bedingungen ermöglichen die Existenz von mehr als 400 Baumarten, ca. 2.200 Pflanzenarten, sowie mehr als 400 Vogelarten, 60 Amphibienarten, 30 Arten von Süßwasserfischen und diverse Säugetierarten. Der NP besteht neben den menschenleeren Stränden aus einem Mosaik aus Kanälen, Lagunen und Flüssen mit Brack- und Süßwasser.
Wir wohnen drei Nächte in einer ökotouristischen Mawamba Lodge (https://www.mawamba.com), die für Naturbeobachtungen ideal zwischen der Tortuguero-Lagune und dem karibischen Meer liegt.
Tortuguero-NP
An den nächsten beiden Tagen werden wir den Nationalpark Tortuguero und die Umgebung erkunden und Spaziergänge am Strand und am Kanal unternehmen. Auch eine geführte Bootstour steht auf dem Programm.
An der Lagune und am Kanal entdecken wir sicher Schlangenhalsvögel, Eisvögel, Fischbussarde, Gelbstirn-Blatthühnchen und die unterschiedlichsten tropischen Reiherarten. An der Küste u.a. Braunpelikane, Königsseeschwalben, Prachtfregattvögel und Weißbauchtölpel. Im Regenwald des Nationalparks sind Tukane, Graubussarde, Ameisenwürger, Zaunkönige nicht selten und der eindrucksvolle Krabbenbussard steht auch auf der Liste.
Sehr wahrscheinlich hören und sehen wir dort auch Brüllaffen und die vierte Affenart Costa Ricas: Totenkopfäffchen, die hier sehr zahlreich vorkommen, und bestimmt das eine oder andere Faultier. Bei der Bootsfahrt ist auch die Sonnenralle möglich. Dieser schöne Vogel stellt bei Gefahr plötzlich seine Schwingen auf, auf denen riesige „Augen“ aufblitzen, die die Feinde erschrecken sollen.
Von Tortuguero ins Hochgebirge bei nach San Gerardo de Dota
Nach dem Frühstück werden wir zum Bootsanleger gebracht und es geht auf dem Fluss wieder nach Norden zum Parkplatz „La Pavona“, wo hoffentlich noch unser Auto steht.
Über Cariari und Guapiles erreichen wir San José und fahren über Cartago, der alten Hauptstadt Costa Ricas, nach Süden ins Gebirge. Es ist eine der abgelegensten Regionen des Landes, das Südliche Hochland. Nach ca. 6 Std. Fahrt mit einigen Beobachtungs- und Fotostopps erreichen wir kurz vor dem Städtchen San Gerardo de Dota unser Hotel Gema del Bosque (https://www.gemadelbosque.com), wo wir für 4 Nächte unsere „Höhen“-Bungalows beziehen.
Exkursionen und Spaziergänge beim Quetzal-Nationalpark
Die höchste Erhebung im Berggebiet Cordillera de Talamanca ist der Berg des Todes, der „Cerro de la Muerte“ mit 3.451 Metern. Somit ist es der zweithöchste Berg Costa Ricas. In dieser Gegend kann es in der Nacht und am Morgen sehr kalt werden! Der Name „Cerro de la Muerte“ stammt aus der Zeit, als der Weg vom Süden ins Hochland noch mit Ochsenkarren zurückgelegt werden musste. Nicht wenige ließen damals bei der Überquerung des Passes ihr Leben. Es ist der höchste Punkt der Panamericana zwischen Feuerland und Alaska. Diese Gebirgskette erstreckt sich vom östlichen Costa Rica bis zum Westen Panamas.
Die typische Vegetation hier oben sind Eichenwälder, Moose, Farne, Bromelien und Flechten. Es gibt viel Interessantes zu entdecken, unter anderem einen der schönsten Vögel Mittelamerikas, den Quetzal. Der Göttervogel der Mayas hat in den nebelverhangenen Bergen seinen bevorzugten Lebensraum. Sobald wir uns an die vielen Grüntöne gewöhnt haben, ist die Chance, ihn zu sehen, ausgesprochen hoch. An den vielen Blüten schwirren die unterschiedlichsten Arten schillernder Kolibris. Eine Fotoexkursion auf den Quetzal ist geplant.
Ein absolutes MUSS sind die Batsu-Gardens: Diese „Fotogärten“ sind an einem Hang, der teilweise gerodet wurde und mit natürlichen Futterquellen wie Blütenpflanzen und Futterbäume bepflanzt ist. Sehr viele Vogelarten wie z.B. Spechte, Tangaren und bis zu 9 Kolibriarten locken sie an. An einem Nachmittag werden wir „Gärten“ für einige Stunden besuchen.
Fahrt nach San José
Am Vormittag ist die Rückfahrt über den botanischen Garten von Lankester bei Cartago geplant, wo über 100 verschiedene Vogelarten und viele Echsen und Frösche leben. Auch Schmetterlinge können wir dort fotografieren.
Am Nachmittag erreichen wir San Jose und haben zwei Übernachtungen im uns schon bekannten Hotel „Aranjuez“. Zum Abendessen suchen wir uns in Hotelnähe ein Restaurant – vielleicht heute mal italienische Küche?
Am Vormittag Fahrt Richtung Sarapiqui zu José Alberto Perez (COPE).
José Alberto hat auf seinem Grundstück zahlreiche Biotope angelegt, in denen wir Vogelfotografie betreiben können. Wir werden am Vor- und Nachmittag bei ihm sein. Er ist auch unter dem Künstlernamen COPE bekannt und ist nicht nur ein virtuoser Tierzeichner, sondern auch ein hervorragender Ornithologe und Naturfotograf. Er wohnt in der Nähe der Stadt Guapiles und zeigt seinen Gästen die Natur rund um seinen Wohnsitz. Der Teich und die Umgebung seines Gartens zieht Vögel magisch an, viele Kolibris wie z.B. Bronzeschwanz-Buffonkolibri, aber auch Rotnackenralle, Rotrückentaube, Rotschnabelsaltator, Streifenkuckuck, Erzfischer, Kopfbindentyrann und Grauwangenpapagei kommen gerne hierher.
Vielleicht zeigt uns José Alberto auch schlafende Eulen wie z.B. Hauben– und Brillenkauz oder einen Riesentagschläfer. Alle drei Haubenadler-Arten kommen in der Umgebung vor! Außerdem: Speerreiher und Pioho, eine „Fruchtkrähe“.
Rückfahrt am Abend nach San José, wo wir voller neuer Eindrücke müde aber glücklich in die Kissen sinken.
Packen, Rückgabe Mietwagen am Nachmittag und Rückflug am Abend
Ankunft in Deutschland
Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber trotzdem vor. Nehmen Sie das Detailprogramm als Vorschlag, aber nicht als Checkliste. Falls das Programm umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten!
In kaum einem Land unserer Erde werden Nachhaltigkeit und Naturschutz so groß geschrieben wie in Costa Rica. Über ein Viertel des Landes steht bereits unter Naturschutz, was der Tier- und Pflanzenwelt des Landes ganz besonders zu Gute kommt. Von dichtem Regenwald bis zu seinen Küsten hat diese Reise mit bunten Vögeln, verspielten Affen, Reptilien, bizarren Insekten und farbenfrohen Amphibien Einiges zu bieten. Neben artenreicher Fauna und Flora staunt man jeden Tag über faszinierende Landschaften und beeindruckende Vulkane. Auch am zweithöchsten Berg Costa Ricas, dem Cerro de la Muerte (3.451 m Höhe) halten wir uns auf.
Kürzlich wurden in Costa Rica über 918 Vogelarten registriert. Diese Zahl ist ziemlich beeindruckend, schreckt aber auch etwas ab. Leider können wir davon nur einen kleinen Teil sehen und fotografieren. Was wir aber bei dieser Reise vor die Linse bekommen ist ebenfalls beeindruckend!
In Costa Rica leben fünf endemische Vogelarten (Weißkehlnymphe, Bronzekopf-Elvirakolobri, Mangrovenamazilie, Cabanis-Weißwangenammer, Schwarzwangen-Ameisentangare, 62 Arten sind eher selten und 4 Arten werden zu den Gefangenschaftsflüchtlingen gezählt. Der Rest sind heimische oder gefährdete Arten, z. Bsp: Quetzal, Trogone, Aras, Tukane und Arassaris, Kolibris, Glockenvögel, Manakins, Königsgeier, Prachthaubenadler, Weißschwanzaare, Aztekentaube, Pipras, Motmots, Bartvögel, Blatthühnchen, und viele viele mehr.
Etwa 3 Stunden von San José entfernt liegt das Nebelwald-Schutzgebiet Monteverde. Nebelwälder erhielten ihren Namen, weil sich unmittelbar unter dem Kronendach ein dünner Wolkenschleier bildet. Nach und nach lösen sich die Nebelwolken unter den obersten Blättern in Wasser auf, tropfen nach unten und gießen die Pflanzen darunter. Die spektakuläre Aussicht und die fotografischen Möglichkeiten, die man am von sogenannten „Skywalks“ (Hängebrücken – keine Angst, sie sind absolut sicher!) aus genießen kann, ist atemberaubend!
Monteverde umfasst 2000 Pflanzenarten, davon allein 500 Orchideenarten, 100 Säugetierarten und 400 Vogelarten. Ein Schutzgebiet der Superlative! Wir werden uns zwei Tage lang in diesem Naturgebiet aufhalten, auch in Begleitung eines einheimischen Wildlife-Guides.
Es gibt in diesem Teil Costa Ricas insgesamt 755 Baumarten, so dass der Monteverde Nebelwald auf einem Quadratkilometer mehr Baumarten aufweist, als die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika. Vogelbeobachter und Naturfotografen aus aller Welt kommen nach Monteverde, um den prächtigen Quetzal, den Glockenvogel – der sich des messbar lautesten Vogelrufs der Welt rühmen darf -, den Mot-Mot oder viele andere zu sehen. Vergessen Sie nicht Ihre Regenbekleidung, um diese einzigartige Natur hautnah zu erleben!
Boca Tapada ist eine der wenigen Naturregionen in Costa Rica, die noch als eine Art Geheimtipp gelten. Das Gebiet liegt 130 Kilometer (ca. 3,5 Stunden Fahrzeit) nördlich von der Hauptstadt San José. Es ist ein kleines Tiefland-Regenwaldgebiet, das sich entlang des Rio San Carlos ausbreitet, ein breiter Fluss an der Grenze zu Nicaragua. Das Klima dort ist von karibischen Einflüssen geprägt, es ist also sehr feucht und warm. Die Artenvielfalt ist überwältigend.
Auf dem Weg dorthin sehen wir immer wieder riesige Plantagen, zumeist Ananas und Maniok, auch Yucca genannt. Hier bekommt man mal einen Eindruck über den kommerziellen Anbau von Ananas, mit allen Folgen für die Landschaft und die Umwelt. Costa Rica ist der weltweit größte Exporteur dieser Frucht.
Unsere Lodge „Laguna de Lagarto“ ist ein Paradies für Vogelfotografen. Schon beim Frühstück auf der Terrasse aus können wir Vögel fotografieren. Dort haben wir sehr große Möglichkeiten die Grünen und auch die seltenen Hellroten Aras zu sehen.
In der Umgebung des Hotels erleben wir farbenprächtige Tukane, interessante Reptilien und dem Schönsten aller südamerikanischen Geier, dem Königsgeier. In der Umgebung nisten der Große Grüne und der Hellrote Ara. Es ist eines der wenigen Schutzgebiete, in denen man diese majestätischen Vögel regelmäßig beobachten kann. Die Aras ernähren sich von den Samen des Waldmandelbaumes (Dipteryx panamensis), der in der Gegend zwar weit verbreitet, aber fast genauso gefährdet ist wie die Vögel, die diese fressen. Es ist daher wichtig, auch diese Baumart zu erhalten.
Zusätzlich zu den Aras wurden um Boca Tapada mehr als 400 weitere Vogelarten entdeckt, darunter Königsgeier, verschiedene Tukanarten und der große Tuberkelhokko.
Auch eine Fotosession auf verschiedene Kolibriarten ist vorgesehen. Highspeed-Fotografie: Mit drei synchronisierten Blitzen findet die Vorstellung in einem Naturgarten mit fester Decke statt. Mit derselben Technik ist am Abend eine Fotositzung mit diversen Fledermausarten geplant.
In San Gerardo de Dota lebt der sagenumwobene Göttervogel Quetzal in einer wunderschönen, mystischen Region im Nebelwald. Diese ist ein Teil des Hochlandes und liegt fast 3.000 Meter über dem Meeresspiegel. Die beste Zeit, um den Quetzal zu sehen, ist zwischen Februar und April, vor allem am frühen Morgen. 2023 haben wir eine private Finca entdeckt, die sich dafür optimal eignet. In San Gerardo de Dota gibt es auch einen Anbieter, der auf seinem Grundstück natürliche Futterstellen für Vögel anbietet (Batsu Gardens) – ein Eldorado für Vogelfotografen!
Der Nationalpark Tortuguero befindet sich an der Karibikküste und ist nur per Boot zu erreichen. Der Name entstammt dem spanischen Wort für Schildkröte: „La Tortuga“. Nicht ohne Grund, denn sie sind die Attraktion dieses, außerhalb der Schildkröten-Brutsaison, besonders einsamen und weitläufigen, weißen Sandstrandes. Tortuguero ist ein sehr bekanntes Schutzgebiet an der Karibikküste und weltweit einer der bedeutendsten Eiablageplätze der Grünen Suppenschildkröte, sowie der Echten und der Unechten Karett– und der Lederschildkröte. Leider sind im Februar normalerweise keine Schildkröten zu beobachten. Aber wir werden verschiedene Reiherarten und hoffentlich auch Pfeilgiftfrösche sehen und fotografieren. In diesem 190 qkm großen Nationalpark haben wir tropische Wetterbedingungen. Viele Wasserwege durchziehen den Park kanalartig und so gibt es, vor allem von Booten aus, viel zu beobachten und zu entdecken.
Reiseleitung: Joachim Griesinger und einheimische, englisch- und spanisch-sprachige Guides
Leistungen:
Im Reisepreis nicht enthalten:
Impfempfehlungen: Bitte informieren Sie sich auf den Seiten unserer kompetenten Partner der Tropenmedizinischen „Beratung Freiburg“ (www.tropenmedizin.de)
Anforderungen: Diese Reise ist für gesunde, einigermaßen strapazierfähige Menschen zwischen 14 und 99 Jahren geeignet. Sie sollten Wandererfahrung (geringe Anforderungen, wandern bis 5 km) haben und ab und zu mal auf Luxus verzichten können. Begeisterung für die Natur ist Voraussetzung und Offenheit im Umgang mit fremden Kulturen.
Bitte beachten Sie: Falls Sie den Flug über uns buchen: Der Flug (Economyklasse) unterliegt speziellen Reservierungs- und Ausstellungsbedingungen der Fluggesellschaft mit Sonderstorno von bis 100% ab Buchungsdatum. Die üblichen Reisebedingungen des Veranstalters gelten hier nicht. Bitte schließen Sie deshalb auf alle Fälle eine Reiserücktrittskosten-Versicherung ab.
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