Gambia – Vogelfotografie in Westafrika

  • Von: 12.01.2020
  • Bis: 20.01.2020
  • Preis: 1.995,00 € p.P. im Doppelzimmer (ohne Flug)
  • Einzelzimmerzuschlag: 220,00 €

Gambia hat seit vielen Jahren unter Ornithologen und Vogelfotografen einen sehr guten Ruf. Englische Ornithologen haben in dem kleinen westafrikanischen Land eine ganze Armee von „Birding-Guides“ ausgebildet und manche Hotels oder Camps haben Vogelbäder für Fotografiezwecke eingerichtet. Auch das Artenspektrum ist mit weit über 500 möglichen Arten extrem groß – auch wenn nur ein Teil davon im besuchten küstennahen Bereich vorkommt.

Tag 1

Anreise. Landung in Banjul meist am Abend. Abholung vom Flughafen und ca. 40 min Transfer in das Quartier „Picca Laa EcoLodge“ an der Küste, nur 3 km entfernt von einem Vogelschutzgebiet gelegen. Die Belegschaft spricht deutsch!

Tag 2-7

Nach dem Frühstück Ausflüge zu Fuß oder mit dem Taxi an gute Fotostellen. Dies sind Schutzgebiete oder Camps mit Vogelbädern, die z.T. speziell für Fotografen eingerichtet sind. In den Schutzgebieten nutzen wir die einheimischen Führer. Mittagessen, manchmal mitgenommenes Lunchpaket. Abends Fahrt zur Lodge, Abendessen im Camp.

Tag 8

Vormittags noch Fotoprogramm. Mittagessen im Camp. Nachmittags ist Zeit zum Packen und zum Ausruhen. Abends Fahrt zum Flughafen und Nachtflug  nach Europa, dort Ankunft am 9. Tag.

Ergebnisse unserer Erkundungsreise im Januar 2019 sind hier zu sehen:

http://geo-vision.blogspot.com/2019/02/

Wer die speziellen Vogelarten wie Krokodilwächter oder Binsenralle am Oberlauf des Gambia-Flusses fotografieren möchte, hat dazu auf unserer Niokolo-Koba Etappe im Senegal die Gelegenheit. Dort ist der Zugang ins Landesinnere bedeutend leichter als in Gambia. Diese Reise hat also einen eindeutigen Fotoschwerpunkt: wir bemühen uns darum, dass Sie gute Fotos von attraktiven Arten bekommen und besuchen die geeigneten Plätze mehrmals. Das „Sammeln“ möglichst vieler Vogelarten ist nicht Ziel der Reise – trotzdem sollten am Ende ca. 100 Arten zusammen kommen! Die Highlights werden sicher verschiedene Bienenfresser, Racken und Eisvögel sein, dazu noch Turakos, Baumhopfe, Bartvögel, Honiganzeiger und Vögel aus anderen Familien, die in Europa nicht vorkommen.

Die schlechten Straßen- und Verkehrsverhältnisse, der Staub, die meist gebrechlichen Fahrzeuge und die höchst unerfreuliche Müllsituation haben uns – wie viele andere Besucher – bei unserem ersten Besuch 2019 abgeschreckt. Wir haben dann aber doch eine Möglichkeit gefunden, mit gutem Gewissen eine Vogelfoto-Spezialreise hierher anzubieten.

Wir werden die ganze Reise über in einer Lodge übernachten, die von einem Gambier geführt wird, der 25 Jahre in Deutschland gelebt hat. Er restauriert jetzt die Anlage, die er von seinem Vater geerbt hat. Die Lage an einem Fluss ist sehr schön, schon beim Frühstück sieht man viele Vögel und man kann einige Arten gut im Hotelgelände fotografieren. Für die ersten Tage sind kleine Ausflüge zu Fuß oder mit dem Taxi in der näheren Umgebung geplant, Sie kommen mittags wieder in die Anlage und können sich ausruhen. Weitere Ausflüge zu besonders attraktiven Fotoplätzen sind im Umkreis von 1 Fahrstunde. Wir verbringen dann den ganzen Tag in dieser Region und essen dort zu Mittag. Abendessen wieder im „Stammcamp“. Auf diese Art fällt das lästige Kofferpacken einer Rundreise weg und man hat die ganze Zeit einen großen, ordentlichen Bungalow mit Dusche und WC zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Spezieller Naturtourismus in einem Entwicklungsland ist durch die unterschiedlichen Lebenswelten und das ungewohnte Klima immer körperlich und mental schwierig. Sonnenschutz, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Ruhepausen sind äußerst wichtig.

 

Reiseanmeldung

Reiseleitung: Dr. Herbert und Eva Bödendorfer (deutschsprachig)

Leistungen:

  • Fahrt im Taxi mit Fahrer
  • Unterbringung in landestypischen Hotels und Camps im DZ oder EZ mit WC/Dusche im Zimmer
  • Vollverpflegung mit Picknick oder lokalem Essen mittags (Früchte, gebratenes Fleisch, Gebäck, Pizza ect.)
  • Sicheres Trinkwasser
  • Alle Fahrten und Exkursionen, Eintritte
  • Naturkundliche und fotografische Reiseleitung durch Dr. Herbert und Eva Bödendorfer

Im Reisepreis nicht enthalten:

  • Langstreckenflug für An- und Rückreise (bei früher Buchung ca. € 400,-).
    Flug kann über Reisen in die Natur gebucht werden.
  • Visum: 2019 war kein Visum notwendig!
  • Trinkgelder für örtliche Führer oder Hotelpersonal.
  • alkoholische Getränke
  • Durch Flugausfälle bedingte Mehrkosten.
  • Persönliche Ausgaben

Preisabweichungen auf Grund internationaler Währungsschwankungen und etwaiger unvorhergesehener Leistungsabweichungen unserer Partner ausdrücklich vorbehalten!

Bitte beachten Sie: Falls Sie den Flug über uns buchen: Der Flug (Economyklasse) unterliegt speziellen Reservierungs- und Ausstellungsbedingungen der Fluggesellschaft mit Sonderstorno von bis 100% ab Buchungsdatum. Die üblichen Reisebedingungen des Veranstalters gelten hier nicht. Bitte schließen Sie vor Reiseantritt unbedingt eine Reiserücktrittskosten-Versicherung ab!

Info Reiseversicherung: ERGO Reiseversicherung

Gut zu wissen: Programmänderungen sind ausdrücklich vorbehalten! Sollten durch Änderungen der Flugzeiten oder Flugausfälle zusätzliche Kosten (Übernachtung, Mahlzeiten) notwendig werden, sind diese nicht im Pauschalpreis enthalten.

Anforderungen an die Gesundheit / Fitness: Eine stabile Gesundheit ist Voraussetzung für eine Teilnahme. Die Gehstrecken sind nicht sehr groß aber Sie sollten schon hitzetauglich sein. Bitte beachten Sie: diese Reise eignet sich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Einreisebedingungen nach Gambia: hierzu siehe auch die Seiten des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de). Für die Einreise ist ein Reisepass notwendig.

Ein Visum war 2019 nicht erforderlich! Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflugticket) sowie genügend finanzielle Mittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

Impfschutz: Gambia ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Deutschland keine Impfung verlangt wird. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber (bislang noch innerhalb der letzten zehn Jahre) ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet, ausgenommen sind Kinder unter neun Monaten, siehe auch www.who.int.
Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Meningitis ACWY (ggf. wird von Reisenden der Nachweis der Impfung verlangt) empfohlen.

Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den schwerwiegendsten Erkrankungen in Gambia. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft Malaria – insbesondere die gefährliche Malaria tropica – bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land, besonders während und nach der Regenzeit (Juli-Oktober). Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe ist eine Chemoprophylaxe zu empfehlen, hierfür sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige Medikamente/Medikamentenkombinationen (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und Doxycyclin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

  • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, möglichst langärmelige Hemden)
  • ganztägig (es gibt auch von tagaktiven Mücken übertragene Krankheiten wie Denguefieber – s.u.), in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen

Durchfallerkrankungen und Cholera

Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v. a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten sporadisch aber nicht als Epidemie auf und betreffen meist Menschen, die mit einfachen Lebensbedingungen umgehen müssen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Infektionen vermeiden.

Wir empfehlen dennoch, Ihren aktuellen Impfstatus mit Ihrem Hausarzt zu besprechen und die Seiten des Auswärtigen Amtes https://www.auswaertiges-amt.de anzusehen. Sehen Sie auch unter: www.reisemed-experten.de/laender-informationen/gambia

Fotoausrüstung: Es wird oft an Vogelbädern oder Fütterungen fotografiert. Hier können langbrennweitige, schwere Objektive gut zum Einsatz gebracht werden. Es stehen aber auch mehrere Fotospaziergänge auf dem Programm. Aus (flug)transporttechnischen Gründen sind daher vielseitige Telezooms von 200 – 400mm, 150-600mm usw. zu empfehlen. Mit einem Einbeinstativ ist man in den Ansitzen flexibel und auch auf der Pirsch  kann man das Gewicht der Kamera absetzen. Wir bitten Sie, helle Objektive (Sony, Canon) mit Tarnfolie zu ummanteln, immer eine Gegenlichtblende zu benutzen und leichte, dunkle Tarnhandschuhe anzuziehen, optimal wären auch Gesichtsmasken bzw. Tarnschals. Tarnplanen werden vorhanden sein. Für die allgemeine Reisefotografie reichen ein Weitwinkel-Objektiv und ein kleines Telezoom.

Galerie

© Dr. H. Bödendorfer